Das bin ich !

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Die Kamera in die Hand zu nehmen, ist für mich ein Fotohobby. Ich fotografiere, weil es mir Freude macht. Besonders sind es Bilder, die ich in der Natur aufnehme. Sei es im eigenen Garten oder auf Reisen. Das Motiv ist es, das letztendlich den Reiz eines Bildes ausmacht und damit auch mich reizt, es zu fotografieren.

Und dieses Fotohobby teile ich mit anderen Fotofreunden. Beiträge und Bilder von mir sind auch auf anderen Fotoseiten und Internetplattformen zu finden.

Mit der Zeit haben Tele- und Makroobjektiv meine Nikon D80 und Nikon D5000 ebenso erweitert wie lichtstarke Objektive mit Festbrennweiten. Nun ist die digitale Fotografie und damit die Ausrüstung zum festen Bestandteil meines Reisegepäcks geworden (danke an meinen Mann, dass er beim Tragen hilft).


RandazzoIris
Bildbearbeitung

Die wichtigste Frage ist: Wo fängt Bildbearbeitung an und wo hört sie auf?

Will ich einfach nur mal das Bild gerade rücken; den Kontrast etwas erhöhen; die Farbe angleichen? Die digitale Fotografie lässt es zu, bei einem Bild am PC Hand an zu legen. Vieles, was zu analogen Zeiten im Fotolabor geschah, ist heute ein Werk der digitalen Bildbearbeitung. Es muss ja nicht immer die absolute Retusche sein, um dem Bild das gewisse Etwas zu geben. Die Grenzen sind fließend …

Was ich mit der Kamera sehe, möchte ich natürlich auch hinterher auf dem fertigen Bild sehen. Und da liegt für mich der Fokus auf „fertig“. Ein Ausschnitt z.B. kann dem Bild erst das geben, was ich damit aussagen möchte. Und wer kann schon sagen, was erlaubt ist? Die Grenzen, die ich mir persönlich in der Bearbeitung meiner Bilder setze, muss für andere nicht gelten. Fotografieren hat immer noch etwas mit der Persönlichkeit und der Kreativität des Menschen hinter der Kamera zu tun. Nicht alles, was ich auf Bilder sehe, gefällt mir. Und dieses Recht, das ich mir herausnehme, lasse ich bei jedem anderen auch gelten.

Die beiden hier gezeigten Bilder sind auf sehr unterschiedliche Weise entstanden.

Die Collage (in Photoshop CC erstellt) habe ich im Februar gemacht für eine geplante Ausstellung zum Thema TeekesselchenBilder. Da um diese Jahreszeit nun mal die Iris in meinem Garten nicht blühen, musste ein Bild aus dem letzten Jahr zum Einsatz kommen. Die Augen sind eine Kohlezeichnung meiner Enkeltochter. Natürlich ist unschwer zu erkennen, dass es eine Bildbearbeitung ist. Aber ist sie deshalb schlechter als ein Bild?

Das „farblose“ Bild entstand – wie viele Bilder auf meinen Reisen – in „voller“ Farbe in Randazzo auf Sizilien. Ich liebe Bilder mit diesem alten, urbanen Charme. Und die Tatsache, dass ich vor einiger Zeit auch Lightroom auf meinem PC installiert habe, führte dazu, mit den Farben eines Bildes zu spielen und zu experimentieren. Auch hier ist die Bildbearbeitung zu erkennen. Aber - zumindest für mich - hat das Bild (s)einen gewissen Charme behalten.